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Mit der Auflassungsvormerkung durch den┬áNotar┬ár├╝ckt der Abschluss des Immobilienverkaufs in greifbare N├Ąhe. Doch was genau bedeutet das f├╝r den Verk├Ąufer und f├╝r den K├Ąufer? Gibt es von da an kein Zur├╝ck mehr? Ist die Auflassungsvormerkung mit Kosten verbunden und kann man darauf auch verzichten? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden.

Auflassungs-vormerkung.Was ist das?

Die Auflassungsvormerkung ist laut Definition eine im Grundbuch eingetragene Vormerkung zur Sicherung des Eigentumserwerbs. Sie ist ein neuer Eintrag, der den K├Ąufer als zuk├╝nftigen Eigent├╝mer der Immobilie ÔÇ×vormerktÔÇť und durch den Notar vorgenommen wird. Demnach ist die Auflassungsvormerkung eine Art verbindliche Reservierung, die im BGB (B├╝rgerliches Gesetzbuch) rechtlich geregelt ist.

Die Auflassung selbst ist die rechtlich notwendige Einigung dar├╝ber, dass die Immobilie an den K├Ąufer ├╝bergeht. In der Regel ist die Auflassung im┬ánotariellen Kaufvertrag┬áenthalten und wird erst nach der Kaufpreiszahlung durchgef├╝hrt.

Warum ist dasnotwendig?

Eine Auflassungsvormerkung dient vor allem dem Schutz des K├Ąufers w├Ąhrend der finalen Schritte im Kaufprozess. Denn zwischen der Unterzeichnung des Kaufvertrages und dem abschlie├čenden┬áEintrag ins Grundbuch┬ák├Ânnen durchaus mehrere Wochen vergehen. In dieser Zeit sch├╝tzt die Auflassungsvormerkung den K├Ąufer davor, dass die Immobilie an jemand anderen verkauft, mit neuen Lasten des Verk├Ąufers belegt wird oder gar einem Insolvenzverfahren zum Opfer f├Ąllt.

Daher wird der K├Ąufer kaum auf eine Auflassungsvormerkung verzichten wollen und auch der Notar wird diese als obligatorisch in den Kaufvertrag aufnehmen. Auch viele Banken setzen eine Auflassungsvormerkung zur Absicherung ihrer Finanzierung voraus.

Dauer und Kosten der Vormerkung

Eine Auflassungsvormerkung dauert so lang bis der K├Ąufer als neuer Eigent├╝mer im Grundbuch eingetragen wurde. Danach wird die Vormerkung gel├Âscht, weil sie nun nicht mehr n├Âtig ist. Die Auflassungsvormerkung l├Âschen zu lassen, ist nur mit der Einwilligung des K├Ąufers m├Âglich. Die L├Âschung ist nur ├╝blich, wenn der Kaufvertrag platzt, beispielsweise weil der K├Ąufer den Preis doch nicht finanzieren kann. Oft wird vorsorglich im Kaufvertrag eine L├Âschungsvollmacht an den Notar ├╝bertragen, damit die Vormerkung im Fall des Falls z├╝gig gel├Âscht werden kann und die Immobilie somit wieder verk├Ąuflich ist.

Die Auflassungsvormerkung ist an Kosten gebunden, da sie vom Notar vorgenommen wird. Diese Kosten f├╝r den K├Ąufer belaufen sich auf die H├Ąlfte er Eintragungskosten in das Grundbuch, welche wiederum vom Verkaufspreis der Immobilie abh├Ąngig ist. In vielen F├Ąllen sind es 150 bis 200 ÔéČ, die f├Ąllig werden.

Eine Liste der Kosten, die beim Immobilienverkauf entstehen, finden Sie unter Hausverkauf Kosten.

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